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Sonder-Newsletter Coronavirus

SCHEX Sonder-Newsletter - Coronavirus (07.03.2020)


Coronavirus: Was Anleger jetzt beachten sollten

Das Coronavirus hat für einen Kursrücksetzer an den Märkten gesorgt. Vorübergehend sind Lieferketten gehemmt und somit wurde die Weltwirtschaft geschwächt. Es ist mit vielen weiteren Infizierungsfällen zu rechnen, aber auch diese Krankheit wird von der Menschheit bewältigt werden.

Die Grippewelle 2017/18 hat in Deutschland in etwa 25.100 Menschen das Leben gekostet (Quelle: Ärzteblatt; Robert-Koch-Institut). Die Angst vor einer Grippe ist in den Köpfen der Bevölkerung jedoch bei weitem nicht so groß wie vor dem Coronavirus, vor allem weil dieses neuartig ist. Erinnern Sie sich an EBOLA, SARS, BSE, Schweinegrippe, Vogelgrippe, etc. Zu Beginn herrschte oftmals Panik, welche sich nach einiger Zeit jedoch legte.

Wir möchten das Coronavirus keineswegs verharmlosen, aber Presse- & Börsenlärm, Angst und Panikmache waren in Sachen Geldanlage noch nie ein guter Ratgeber. In einigen Monaten hat sich die Lage rund um das Thema Corona hoffentlich stabilisiert.  

 

Auswirkungen für Anleger

Die kurz- bis mittelfristigen Auswirkungen zeigen sich in Form von zwischenzeitlichen Kurseinbrüchen und ansteigender Volatilität im Portfolio von Anlegern. Dies ist jedoch ein temporärer Zustand, denn die Menschheit wird weiterhin Nahrung, Medikamente, Hygieneartikel, sauberes Wasser, Strom, Heizenergie und vieles mehr benötigen. Je länger der Handel und die Produktion gehemmt werden, desto größer wird der Nachholbedarf sein. Bildlich gesprochen „rostet“ die Welt und deren Produkte. Jeder PKW, jedes Schiff und jedes Flugzeug korrodiert und muss irgendwann gewartet oder ausgetauscht werden. Gute Unternehmen, die zwar heute wirtschaftliche Einbußen hinnehmen müssen, werden in Zukunft durch den Aufholbedarf wieder profitieren - und damit Sie als Investor!

In Zeiten von Kurseinbrüchen sollten Anleger keinesfalls in Angst verfallen, sondern an Ihren langfristigen Anlagezielen und Entscheidungen festhalten. Intelligente Anleger, wie z.B. Warren Buffett, dessen geschätztes Vermögen bei über 80 Mrd. $ liegt, ist mit seinen fast 90 Jahren einer der erfahrensten aktiven Investoren. Laut einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC schätzt er das Coronavirus als „beängstigend“ ein. Allerdings hält er Panik für einen schlechten Ratgeber und rät zu einem kühlen Kopf. Für seine Investments hat er eine klare Entscheidung getroffen: „Wir werden bestimmt nicht verkaufen“, so Buffett.

Sehen Sie Kursrücksetzer als Einstiegsrabatt für Nachinvestitionen. Die Geschichte belegt, dass Anleger langfristig dafür belohnt wurden.

Nachstehend ein historisches Chart zu den wesentlichen Anlageklassen über die letzten 35 Jahre. Dabei wird die Wertentwicklung einer Anlage von 10.000 € von 1985 bis 2019 gezeigt. Der Zinseszinseffekt wirkt sich über lange Zeiträume gravierend aus.

 

 

Was Anleger also tun können:

1) Bei Kurseinbrüchen systematisch nachinvestieren, ggf. über mehrere Zeitpunkte.
2) Die Diversifikation (Vermögensstreuung) erhöhen, um Risiken soweit wie möglich zu reduzieren.
3) Das angelegte Geld langfristig und prognosefrei für sich arbeiten lassen.

Sie haben Fragen? Möchten Sie Ihre Anlagestrategie optimieren? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


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