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SCHEX News Februar 2017

SCHEX News Februar 2017 (10.02.2017)


Überblick Anlageklassen 2017 (Stand 10.02.2017)

Mit einem Klick auf die jeweilige Anlageklasse erfahren Sie mehr:

Aktien

Es war ein Auf und Ab in 2016. Das Jahr 2017 startete hervorragend. In den letzten Monaten erlebten wir eine Rally an den Börsen. Teilweise sportliche Bewertungen lassen sich dadurch auf dem Aktienmarkt finden. Von einer aktienmarktübergreifenden Überteuerung kann man, als langfristiger Anleger, aus unserer Sicht allerdings nicht sprechen. Wohin die Reise 2017 gehen wird, wird sich überwiegend in den nächsten Monaten zeigen. Für eine Prognose über das komplette Jahr ist es noch zu früh. Zudem halten wir von wagen Aktienmarkt-Prognosen nicht viel, denn wir leben & beraten nach dem Motto dauerhaft investiert zu sein. Die Vergangenheit gibt diesem grundlegenden Strategieansatz recht.

Anleihen

Sollte es irgendwann zu einer Zinswende kommen, so sind vor allem Anleihen mit langer Restlaufzeit gefährlich. Der Grund dafür ist simpel: Steigen die Zinsen, so investieren Anleger ihr Geld in die neuen, höher verzinsten Anleihen. Der Kurs für niedriger verzinste Anleihen fällt somit. 

Dies stellt ein Risiko dar, dass klar im Auge behalten werden muss. 

Die Zinsen fielen über die Jahre hinweg immer weiter und weiter, bis wir schließlich nahe der Nullgrenze ankamen (z. B. auch bei deutschen Staatsanleihen).

Dadurch haben sich logischerweise die Kaufkurse der Anleihen gut entwickelt, denn je höher die Verzinsung der Anleihe, desto attraktiver ist diese für Investoren.

Und genau aufgrund von diesen Marktrahmenbedingungen haben Rentenfonds (Anleihenfonds) in den vergangenen Jahren hervorragende Renditen erwirtschaften können, denn die Kurse für Anleihenpapiere stiegen ordentlich.

Finanzmathematisch gelangt man allerdings irgendwann an einen Endpunkt - denn noch viel weiter können die Zinsen nicht mehr fallen.

Fazit: Sollten die Zinsen in Zukunft stark steigen, so fallen die Kurse der niedrig verzinsten Anleihen. Je stärker der Zinsanstieg, desto unattraktiver die niedrig verzinsten Anleihen und desto stärker deren Kursverlust. Durch Anleihen mit kurzer Duration, also einer kurzen Restlaufzeit, lässt sich ein mögliches Zinsänderungsrisiko jedoch weitestgehend minimieren. Es sei zudem gesagt, dass im Jahr 2017 die Chancen sehr gering sind, dass die Zinsen im europäischen Raum steigen. 

Anleihen (mit kurzer Restlaufzeit) dienen nach wie vor, um sein Geld verhältnismäßig sicher zu parken und als gutes Instrument der Vermögensstreuung.

Immobilien

Immobilien sind grundsätzlich ein sinnvoller Sachwert. Die Entwicklung der letzten Jahre ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Immobilien sind unserer Meinung nach, vor allem in einigen Metropolen Deutschlands, mittlerweile sehr sportlich bewertet.

Eine aktuelle Investition könnte durch eine negative Immobilienmarktentwicklung in den nächsten Jahren deren Rendite gefährden.

Nur weil die Finanzierungszinsen niedrig sind, ist deswegen eine Immobilie als Kapitalanlage nicht gleich attraktiv. Auch der Kaufpreis muss stimmen - und das tut er in vielen Regionen Deutschlands mittlerweile nicht mehr.

Sollten die Zinsen in Zukunft irgendwann steigen, so verteuert das die Kredite, was im Umkehrschluss zum Nachfrageeinbruch bei Immobilien führen würde - und das könnte einen spürbaren Preisverfall nach sich ziehen.

Nichtsdestotrotz können sich auch 2017 attraktive Immobilien-Investitionen finden lassen, jedoch nur noch selektiv und nicht mehr auf den breiten Markt bezogen.

Unsere Empfehlung für Sie: Seien Sie vorsichtig, betrachten Sie mögliche Investments nüchtern und werfen Sie einen Blick auf die Zahlen, Daten, Fakten. Einen Berater zur Hilfe heranzuziehen schadet an dieser Stelle nie.

Fazit: Immobilien sind ein sinnvolles Investment, nur muss beim Kauf immer auf den Preis, auf die Finanzierungskonditionen als auch auf weitere generelle Marktrahmenbedingungen geachtet werden. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem sich Immobilien-Investitionen wieder deutlich mehr lohnen als heute.

Gold

2016 war insgesamt ein schwankungsreiches Jahr für Gold. Grob gesehen ging es im ersten Halbjahr bergauf, im zweiten Halbjahr bergab. Letztendlich aber schloss der Goldkurs zum Jahresende höher als zu Beginn des Jahres 2016.

Vom Höchststand im Jahr 2011 (1920 $ je Feinunze = 31,1 Gramm) ist der Kurs allerdings weit entfernt. Zugegebenermaßen ist dieser aber auch übertrieben hoch. Solche Allzeithochs werden wohl erst wieder erreicht, wenn eine Finanzkrise die Börsen ereilt. Historisch gesehen steigt Gold in der Regel in solchen Fällen, weil es als „sicherer Hafen“ und vor allem als Notwährung gilt.

Sieht man sich die langfristige Entwicklung von Gold an, so sind die meisten Anleger von den Zahlen eher ernüchtert. Allerdings sind Edelmetalle für Anleger ein sinnvoller Zusatzbaustein, aufgrund seiner Wertigkeit in Krisenzeiten. Gold korreliert i.d.R. negativ zu Aktien. Das bedeutet: Fallen die Aktienwerte in der breiten Masse, so steigen die Goldpreise normalerweise genau dann. Das besagt zumindest die Theorie und ist in der Praxis häufig anzufinden.

Genau aus diesem Grund kann ein Portfolio durch eine geringe Beimischung von Gold (5 % bis maximal 15 %) robuster werden. Auch andere Rohstoffe sind bei geringer Beimischung mögliche Zusatzbausteine für ein stabileres Wertpapierportfolio.

Gold? Ja, aber bitte richtig eingesetzt.

Gold kann in physischer Form (Münzen, Barren) als auch in Form von Wertpapieren (Gold-ETCs, Goldfonds, Goldzertifikate) gekauft werden. Im Vergleich zur Investition in andere Rohstoffe ist der Kauf von Gold von der Steuer befreit.

Eine langfristige und zuverlässige Prognose über die Goldkursentwicklung zu machen ist aufgrund verschiedener Faktoren kaum möglich. Wirtschaftskrisen, Währungseffekte, Knappheit, Inflationsängste sowie die Goldindustrie an sich beeinflussen den Goldpreis. Der Edelmetallpreis unterliegt starken Schwankungen. Zudem wirft es keine Zinsen oder Dividenden ab, wie es bei anderen Anlageklassen der Fall ist.

Faustregel: Gold kann in der heutigen Zeit zur Kapitalstreuung einen sinnvollen Vermögenswert im Portfolio darstellen, jedoch sollte es gezielt und dosiert gekauft werden. Das heißt lediglich ein geringer Teil des Gesamtvermögens sollte in Edelmetalle investiert werden. Dabei sollte es dem Anleger weniger aufgrund kurzfristiger Renditechancen und Spekulation dienen, sondern mehr als langfristige zusätzliche Anlage zur Absicherung. 


Gesamt-Fazit:

Völlig unabhängig von der aktuellen Bewertung der einzelnen Anlageklassen und von ihrer Entwicklung 2017: Vermögenswerte wie z. B. Aktien, Immobilien und Edelmetalle waren, sind und bleiben alternativlos. Schwankungen müssen Anleger auch in Zukunft ertragen. Langfristig werden sie allerdings mit vernünftigen Renditen dafür belohnt. Ein langer Atem zahlt sich bei Kapitalanlagen seit jeher am besten aus.


  


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Alles Gute,

Ihre Berater Hans & Daniel Schex


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